• Hajo Banzhaf – Zwischen Himmel und Erde

    23Sep
    Kategorie: Tarot-Lektüre
    Hajo Banzhaf war Astrologe und so etwas wie der deutsche Papst des Tarots (© virtua73 - Fotolia.com)

    Hajo Banzhaf war Astrologe und so etwas wie der deutsche Papst des Tarots (© virtua73 - Fotolia.com)

    Hajo Banzhaf dürfte all jenen, die sich für Astrologie und Esoterik interessieren, ein Begriff sein. Geboren wurde er 1949 in Gütersloh und begann nach dem Abitur, Sprachwissenschaften in Frankreich und, daran anschließend, Philosophie in Münster zu studieren. Seit Mitte der 80er Jahre arbeitete er freiberuflich als Astrologe und Autor. Von ihm liegen unzählige Bücher vor, die sich zumeist um Astrologie, Tarot oder Esoterik drehen. Sein berühmtes „Arbeitsbuch zum Tarot“ von 1988 wurde in 20 Sprachen übersetzt. Bedauerlicherweise ist Banzhaf mit nur 60 Jahren an einer Lungenembolie gestorben, sein Werk wird aber, so kitschig das klingen mag, noch lange weiterleben. Zuletzt erschien von ihm 2009 „Zwischen Himmel und Erde“ – drei Jahre nach seinem Tod also.

    Banzhaf spürt in dem mehr als 300 Seiten starken Werk der Quintessenz von Esoterik, Tarot und Astrologie nach und bündelt diese auf fulminante Weise, und ohne seine Leser auch nur einmal zu langweilen. Er führt zahlreiche, historische Anekdoten an und liefert immer wieder auch wertvolles Hintergrundwissen. Man kann sagen – die Feuilletons des Landes haben das bereits ausgiebig getan –, dass es Banzhafs Vermächtnis ist, das hier vorliegt. Auf eine witzige aber gleichermaßen kluge Art und Weise nimmt er den Leser an die Hand und führt ihn entlang der Weltgeschichte. Liebesbeziehungen, persönliche Schicksale – all das trifft hier aufeinander und macht Banzhafs letztes Buch zu einer Art kleiner Kulturgeschichte der Astrologie und Wahrsagekunst. Knapp 20 Euro für ein solches Kompendium an Wissen sind beinahe geschenkt – schade nur, dass Banzhaf selbst den Erfolg seines Werkes nicht mehr miterleben konnte …!

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